Unterstütze die Verbreitung des Magazins

17 März, 2026

Kategorie: Missionsberichte

Thema: Mission

Unterstütze die Verbreitung des Magazins

Hast du dich schon einmal gefragt, warum es das Magazin gibt, und was Gott dadurch bewirkt? Warum investieren wir Zeit, Kraft und finanzielle Mittel, damit jede Ausgabe erscheinen kann, und wie trägt sich dieser Dienst eigentlich?

Um diese Fragen zu beantworten, wollen wir einige Jahre zurückgehen.

Die Anfänge

Mehr als achtzehn Jahre sind vergangen, seit nach der Entstehung von Voice of Hope auch das Missionsmagazin ins Leben gerufen wurde. Damals trug es noch den Namen »Voice of Hope – Stimme der Hoffnung«. Das Anliegen dahinter war, von Gottes Wirken in abgelegenen und schwer erreichbaren Regionen zu berichten und die Stimme der verfolgten Christen zu sein.

Denn viele der Orte, von denen wir berichteten, waren und sind für die meisten Leser kaum mehr als Namen auf einer Landkarte – wenn überhaupt.

Es ging um

    • weite Tundragebiete, wie der Jamal-Nenzenbezirk
    • die abgelegenen Regionen des Fernen Ostens, wie Magadan
    • die eisige Tajmyr-Halbinsel in Nordsibirien
    • das Amurgebiet an den äußersten Grenzen Russlands

Hinzu kamen Länder und Regionen, in denen der christliche Glaube oft unter Druck steht oder nur im Verborgenen gelebt werden kann: Turkmenistan, Usbekistan, Georgien, Aserbaidschan und die Regionen Abchasien, Perm, Burjatien, Transbaikalien, Tschuwaschien, Kalmykien – Orte, fern von unseren gewohnten Lebenswelten, aber nicht fern vom Herzen Gottes.

Im Laufe der Jahre gab der Herr uns die Möglichkeit, in vielen Regionen größere und kleinere Missionsprojekte zu unterstützen oder selbst durchzuführen. Dazu gehörten unter anderem Afghanistan, Kasachstan, Nordkorea, China, Israel, Belarus, Zentralrussland, Lettland, Ukraine, Griechenland, Sizilien, Rumänien, Moldawien, Sierra Leone und weitere Länder.

Mit jedem dieser Orte verbinden wir lebendige Zeugnisse der verändernden Kraft des Evangeliums: Menschen, Gemeinden, Familien, Missionare, Prediger, Neubekehrte, Kinder und Jugendliche. Für einige war es das erste Mal, dass sie eine Bibel in den Händen hielten und die rettende Botschaft des Evangeliums hörten. Andere stehen im Widerstand, harren aus und halten treu am Herrn fest.

Genau daraus entstand der Name Voice of Hope – Stimme der Hoffnung, und genau aus diesem Grund wurde dieses Magazin ins Leben gerufen.

Es erschien zunächst fünfmal jährlich und sollte nicht nur informieren, sondern zum Staunen über Gottes Wirken führen, zum Gebet bewegen und Herzen ermutigen, die Missionsarbeit mitzutragen. Denn das Evangelium kennt keine Grenzen: Es ist Gottes Kraft – für jede Nation, jedes Volk, jeden Stamm und jede Sprache. Solange der Herr Türen öffnet, soll auch diese Missionsarbeit eine Stimme der Hoffnung bleiben – eine Stimme, die von Seiner Gnade erzählt und von Seinem rettenden Handeln Zeugnis gibt.

Die Neuausrichtung

Im Jahr 2020 begann für unsere Missionsarbeit ein neuer Abschnitt.

Über viele Jahre hinweg hat der Herr in zahlreichen Ländern Türen für das Evangelium geöffnet. Doch zunehmend wurde uns deutlich, dass Gott unseren Blick auch neu auf ein anderes Land richten wollte – nämlich unser eigenes Land. Schritt für Schritt reifte in uns die Überzeugung, dass unser Auftrag als RBG Reichshof in besonderer Weise darin liegt, das Evangelium von Jesus Christus im deutschsprachigen Raum zu verkündigen und zu verbreiten.

Denn je aufmerksamer wir hinsahen, desto sichtbarer wurde uns die geistliche Not.

Wir erkannten die wachsende Gottlosigkeit, die das öffentliche Leben prägt. Wir sahen die vielen Kirchenaustritte und den zunehmenden Verlust biblischer Orientierung. Wir sahen Spaltungen, Konflikte und Verletzungen in Gemeinden.

Wir sahen menschliche Hierarchien, welche die geistliche Leitung ersetzen. Wir sahen im Internet eine Flut von Predigten, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht statt Christus. Wir begegneten oberflächlichen Evangelisationsformen ohne Evangelium. Wir beobachteten zugleich Verweltlichung auf der einen und erstarrte Gesetzlichkeit auf der anderen Seite.

Kurz gesagt: An vielen Orten zeigt sich eine ernsthafte geistliche Krise, während zugleich die moralische Orientierung unseres Landes immer tiefer sinkt. Doch diese Diagnose ist nicht das ganze Bild. Denn Gott hat sich auch in Deutschland ein treues Volk bewahrt. Darum gibt es zahlreiche bibeltreue Gemeinden, Älteste, Prediger und Geschwister, die diese Not erkennen, dafür beten, das Wort treu verkündigen und sich mutig für das Evangelium einsetzen. Obwohl ihre Arbeit oft von Anfeindungen und Druck begleitet ist, bleibt sie durch Gottes Gnade nicht ohne geistliche Frucht.

Wir sind Gott dankbar, dass wir als Mitstreiter an diesem Werk teilhaben dürfen, das Gesetz und das Evangelium zu verkündigen, Gemeinden zu stärken, Leiter zu ermutigen und Gläubige zur Treue gegenüber Christus aufzurufen.

So wurde Deutschland für uns nicht einfach zu einem neuen Arbeitsfeld, sondern zu einem geistlichen Ruf.

Um Christen mit einer klaren biblischen Botschaft zu erreichen – einer Botschaft, die überführt, zurechtweist, befreit, erzieht und zur Heiligung motiviert –, wurde uns immer deutlicher, dass dafür gute Bücher und gehaltvolle Predigten nötig sind.

So gaben wir zunehmend erbauliche bibeltreue Bücher für Christen heraus. Unser Anliegen war dabei nie bloß, Literatur zu verbreiten, sondern geistliche Hilfe in die Hände von Gläubigen zu legen – Bücher, die den Glauben stärken, das Gewissen schärfen, Christus groß machen und in der Nachfolge ermutigen.

Dieser Weg war jedoch nicht leicht.

Für viele dieser Projekte erhielten wir kaum finanzielle Unterstützung. Menschlich gesehen hätten manche Vorhaben gar nicht begonnen werden können. Doch gerade in dieser Situation lehrte uns der Herr, Ihm tiefer zu vertrauen. Wir mussten lernen, im Glauben Schritte zu wagen, die Projekte einfach zu beginnen und sie oft aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Rückblickend erkennen wir darin nicht nur Herausforderungen, sondern auch Gottes treue Führung. Denn immer wieder hat der Herr bestätigt, dass Sein Wort nicht leer zurückkehrt, und dass Er Selbst die Werke trägt, die zu Seiner Ehre begonnen werden.

Mit der Neuausrichtung unserer Missionsarbeit auf den deutschsprachigen Raum wurde auch die Aufgabe unseres Magazins neu bestimmt.

Während früher vor allem Berichte aus verschiedenen Missionsfeldern im Mittelpunkt standen, erkannten wir zunehmend, wie sehr Christen in unserem Land heute geistliche Stärkung, eine klare biblische Orientierung und Ermutigung für ein Leben in der Nachfolge benötigen. Das Magazin entwickelte sich somit bewusst weiter, zu einer geistlich erbaulichen Veröffentlichung für Gläubige im Alltag.

Aufgrund dieses Anliegens entstand im Jahr 2020 das kostenlose Quartalsmagazin »Die Kraft des Evangeliums«. Sein Ziel ist es, Christen zu helfen, in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus zu wachsen und ihren Glauben mutig und standhaft auszuleben.

Jede Ausgabe enthält sorgfältig ausgewählte Beiträge von teils langjährig erfahrenen Predigern zu theologischen und praktischen Themen aus reformatorisch-biblischer Perspektive. Ergänzt werden diese durch kurze Biographien, Buchvorstellungen und Empfehlungen, die dazu beitragen sollen, bewährte geistliche Stimmen neu zu entdecken und im Glauben gefestigt zu werden. Dabei wird aufgezeigt, wie Gottes Wort das persönliche Leben, die Familie und das Gemeindeleben prägt.

Zugleich bleiben Berichte über Missionsarbeit im In- und Ausland ein fester Bestandteil, um sichtbar zu machen, wie das Evangelium auch heute noch Menschen erreicht und Gemeinden baut. Dadurch soll der Blick für Gottes weltweites Wirken offenbleiben und zur Mitverantwortung im Reich Gottes ermutigen.

Mit großer Dankbarkeit und immer neuem Staunen erleben wir, wie der Herr das Magazin »Die Kraft des Evangeliums« gebraucht.

Wie Gott wirkt

Seit der Neuausrichtung im Jahr 2020 wächst die Zahl der versandten Magazine beständig weiter. Für uns ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Grund tiefer Freude – und vor allem ein Zeugnis dafür, wie groß der Hunger nach geistlicher, biblischer Lehre in unserer Zeit ist.

Fast jede Woche erreichen uns Rückmeldungen und Berichte von Menschen, die das Magazin gelesen oder weitergegeben haben. Darunter sind junge Christen ebenso wie langjährig gereifte Gläubige. Gemeinden, Prediger und Pastoren schreiben uns. Sonntagsschullehrer, Musiker, Eltern und Jugendliche berichten, wie einzelne Artikel sie geistlich gestärkt oder überführt haben.

Besonders bewegend ist, dass das Magazin Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen erreicht: Bewohner von Altenheimen, Gefangene in Justizvollzugsanstalten, Patienten in Kliniken, ebenso Ärzte, Lehrer, Professoren, Beamte, Polizisten, Profisportler, Politiker usw.

Besonders dankbar macht uns, was viele Leser über die geistlichen Auswirkungen des Magazins berichten.

Einige schreiben, dass sie durch das Lesen der Artikel erstmals zu einem lebendigen, wahren Glauben an Jesus Christus gefunden haben. Andere berichten, dass ihnen durch das Magazin die Größe und Souveränität Gottes neu aufgegangen ist, dass sie gelernt haben, Sein rettendes Handeln tiefer zu verstehen und Ihm mit größerem Vertrauen zu folgen.

Viele Leser bezeugen, dass sie dadurch zur Heilsgewissheit gefunden haben oder ein klareres, biblisch fundiertes Verständnis über Gemeinde, Ehe, Familie, Erziehung und geistliche Leitung gewonnen haben. Prediger und Pastoren berichten, wie einzelne Beiträge ihre Predigtvorbereitung geprägt, ihre Verkündigung vertieft und auch das geistliche Leben ihrer Gemeinden stärker auf Gottesfurcht und Evangeliumstreue ausgerichtet haben.

Immer wieder hören wir auch von ganz praktischen Anwendungen: Manche Gemeinden lesen ausgewählte Artikel gemeinsam in ihren Gebetsstunden. In vielen Häusern wird das Magazin bewusst als Grundlage für Familienandachten genutzt, und Jugendgruppen sowie Hauskreise greifen Themen daraus auf.

Während wir all dies hören, ist uns bewusst, dass nicht das Magazin selbst wirkt, sondern das Wort Gottes, das darin von schwachen, aber begnadigten Nachfolgern Jesu weitergegeben wird. Und wo dieses Wort gelesen, bedacht und im Glauben angenommen wird, dort schenkt der Herr in Seiner Gnade Wachstum, Klarheit und neue geistliche Freude.

Ein gemeinsames Anliegen

Und doch stellt sich für uns als Gemeinde immer wieder eine ganz praktische Frage: Wie lange können wir dieses Quartalsmagazin weiterhin finanzieren?

Mit jeder Ausgabe wächst die Zahl der versandten Exemplare und damit auch die Kosten für Herausgabe, Druck und Versand. Einerseits erfüllt uns dieses Wachstum mit großer Dankbarkeit, weil wir sehen, dass sich auch dadurch das Evangelium verbreitet. Andererseits bringt es uns zunehmend an die Grenzen dessen, was wir organisatorisch und finanziell tragen können. Zugleich wissen wir: Bei Gott ist nichts unmöglich, und Er hat diese Arbeit bisher sichtbar geführt.

Die Kosten für Redaktion, Lektorat, Gestaltung, Druck und Versand sind erheblich. Insgesamt belaufen sich die jährlichen Aufwendungen mittlerweile auf über 100.000 Euro. In den vergangenen Jahren haben wir diesen Dienst weitgehend aus eigenen Mitteln finanziert, weil uns die Verbreitung dieser wertvollen Auslegungen der Schrift und der ermutigenden biblischen Themenbetrachtungen ein großes Anliegen ist.

Doch auf Dauer können wir diese Last nicht in dem Maße allein tragen. Darum sehen wir diese Arbeit weiterhin als ein gemeinsames Werk im Reich Gottes – getragen durch Gebet, durch Vertrauen auf den Herrn und durch die Mithilfe aller, denen dieser Dienst am Herzen liegt.

Wenn dieses Magazin für dich ein Gewinn ist – wenn es dir hilft, Gott tiefer zu erkennen, im Glauben zu wachsen und dein Leben Ihm wohlgefällig zu führen –, dann wären wir sehr dankbar, wenn du dich an diesem wertvollen Dienst beteiligst.

 

Mit einem Abonnement von etwa 5 € pro Ausgabe (20 € im Jahr) hilfst du mit, dass dieser Dienst auch künftig fortgeführt werden kann. Wenn viele einen überschaubaren Beitrag leisten, kann eine große Last gemeinsam getragen werden.

 

Durch diese Unterstützung wird es außerdem möglich, das Magazin an Menschen weiterzugeben, die es sich selbst nicht leisten können, wie zum Beispiel Menschen in Gefängnissen, oder an solche, die das Evangelium noch nicht kennen: Menschen auf der Suche nach Gott, oder an solche, die noch in Sekten oder dem Evangelium widersprechenden Strukturen leben.

So kann das Evangelium weitergetragen werden und Menschen erreichen, die sonst kaum oder gar keine biblische Orientierung haben.

Doch eines ist für uns gewiss: Unser Auftrag hängt nicht von wirtschaftlichen Kalkulationen ab. Solange der Herr uns Kraft und Möglichkeiten schenkt, wollen wir dieses Magazin weiterführen – aus Liebe zu den Menschen, die dadurch geistliche Hilfe empfangen, und zu Gott, sowie in Seiner Kraft und in Treue zu Seinem Wort. Er sei gepriesen für Seine Treue und Gnade, die Er uns in diesem Werk bisher erwiesen hat!

Wir danken euch von Herzen für das Lesen dieses Magazins, für jede Zuschrift, jedes ermutigende Wort und für jedes Heft, das weitergegeben wird.

All dies ist für uns nicht selbstverständlich, sondern ein Zeichen lebendiger Gemeinschaft im Dienst des Evangeliums.

Ebenso danken wir allen, die durch Gebet, praktische Hilfe oder andere Unterstützung dazu beitragen, dass biblische Lehre weiterhin treu und verlässlich vermittelt werden kann. Möge der Herr Selbst diesen gemeinsamen Dienst segnen und durch Sein Wort noch viele Herzen erreichen!

Ein letzter Gedanke

Lesen gehört nicht für jeden von Natur aus zu den liebsten Beschäftigungen. Doch wie bei vielen guten und gewinnbringenden Gewohnheiten im Leben, kann auch bei dieser die Freude daran wachsen durch die Frucht, die wir dabei an uns selbst erkennen dürfen. Was einem anfangs vielleicht Mühe kostet, kann mit der Zeit zu einer wertvollen und segensreichen Gewohnheit werden.

Darum möchten wir dich herzlich ermutigen: Lies – nicht nur, um Wissen zu sammeln, sondern um Gott mehr zu erkennen, im Glauben zu wachsen und dein Leben so zu führen, dass es Ihm wohlgefällig ist.

Wenn dieses Magazin dich auf diesem Weg begleiten darf, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Und wenn es dazu beiträgt, dass Gottes Wahrheit klarer erkannt, tiefer verstanden und treuer gelebt wird, dann ist jeder Einsatz dafür reich belohnt.

Denn letztlich geht es nicht um ein Magazin. Es geht um die Ehre Gottes und um die geistliche Reife Seiner Gemeinde.

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von Lucas Derksen Lesezeit: 9 min