Das Gebot der Buße ist ein Gebot der Gnade

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»… jetzt aber gebietet [Gott] allen Menschen überall, Buße zu tun, weil Er einen Tag festgesetzt hat, an dem Er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird …«

Apostelgeschichte 17,30-31

 

Paulus befand sich auf dem Areopag in Athen, als er den Griechen das Evangelium verkündete und dabei diese klaren Worte aussprach. Athen war das Zentrum von Kultur und Gelehrsamkeit und zugleich eine Hochburg der Satansanbetung. Es war ein zutiefst religiöser Ort, wo vielen Götzen gedient wurde, und genau an diesem Ort stellt Paulus den Griechen den einzig wahren Gott vor. Sie sollten Den erkennen, der allein aller Anbetung würdig ist, denn das ist der Sinn der Existenz des Menschen. Und sie sollten wissen, was dieser einzig wahre Gott und Schöpfer über ihr Leben sagt. 

Sie waren Götzendiener, rebellische und törichte Sünder, die keine Vorstellung davon hatten, wer Gott wirklich ist und wie Er handelt. Sie befanden sich in einem Zustand gefährlicher Unwissenheit.

Die Gesellschaft von heute ist nicht intelligenter als die Menschen, die Paulus damals auf dem Areopag zuhörten. »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen« (Röm. 3,10-18). Das ist Gottes Urteil über alle Menschen bis heute: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer.«

Gottes Heiligkeit setzt den Maßstab für uns Menschen. Und weil Gott unser Schöpfer ist, darf Er Ansprüche an uns stellen, nicht wahr? Sünde verdient den Tod. Somit sind wir alle des Todes würdig. Und die Wahrheit ist, dass wir uns selbst aus diesem Zustand nicht befreien können. Aus diesem Grund ergreift Gott Selbst die Initiative und schickt einen Lichtstrahl in diese Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit, einen Hoffnungsschimmer: »… jetzt aber gebietet [Gott] allen Menschen überall, Buße zu tun, weil Er einen Tag festgesetzt hat, an dem Er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird …« Jetzt ist die Zeit der Buße und Errettung. Gott erweist Gnade und gibt den Menschen bis zum heutigen Tag Zeit zur Buße. Sein Gebot ist ein Gebot der göttlichen Gnade.

Wie fordert Gott zur Buße auf?

Gott hat Sein Volk dazu beauftragt, diesen Befehl den Menschen zukommen zu lassen. Wir als Jünger Jesu sind diejenigen, die Gottes Aufruf zur Buße und zum Glauben an das Evangelium allen Menschen verkünden sollen. Gott sendet uns aus, um Menschen durch unser Handeln und Reden darauf aufmerksam zu machen, dass Er die Erde richten wird, dass Er aber jetzt noch Zeit zur Buße schenkt und Menschen errettet, die Seinen Namen im Glauben anrufen! 

Denken wir dabei an Römer 10: Sie können Seinen Namen nicht anrufen, wenn sie nicht an Ihn glauben; und sie können nicht an Ihn glauben, wenn sie nichts von Ihm gehört haben; und sie können nichts von Ihm hören, wenn niemand da ist, der ihnen die rettende Botschaft von Jesus Christus verkündigt.

Das ist unser Vorrecht: Das Evangelium der Gnade Gottes zu verkündigen.

Deshalb haben wir es uns als Gemeinde und Missionswerk zum Ziel gesetzt, dieses herrliche Evangelium zu verbreiten, zu predigen und solche zu unterstützen, die dasselbe tun.

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Das Gebot der Buße ist ein Gebot der Gnade

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